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By Sonja Weber-Menges

Die Arbeit ist einer klassischen Fragestellung der Sozialstrukturforschung gewidmet - der Frage nach dem Schicksal der Arbeiterschaft im Zuge des sozialen Wandels. Im Mainstream der deutschen Sozialstrukturforschung hat sich die Vorstellung verbreitet, dass mit der allmählichen Auflösung der Klassen und Schichten auch die "Arbeiterklasse" verschwindet und zusammen mit den Angestellten in der großen Masse der Arbeitnehmer aufgeht. Diese "Auflösungsthese" bildet den Ausgangspunkt der Untersuchung, die am Beispiel der Frage "Arbeiterklasse oder Arbeitnehmer?" gleichzeitig das allgemeine challenge behandelt, ob guy in der heutigen Zeit noch in soziologisch gehaltvoller Weise von Klassen und Schichten reden kann, innerhalb derer sich soziale Ungleichheit strukturiert. Soziallage, Lebenschancen und Lebensstile bilden dabei die drei zentralen Dimensionen.

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„Arbeiterklasse“ oder Arbeitnehmer?: Vergleichende empirische Untersuchung zu Soziallage, Lebenschancen und Lebensstilen von Arbeitern und Angestellten in Industriebetrieben

Die Arbeit ist einer klassischen Fragestellung der Sozialstrukturforschung gewidmet - der Frage nach dem Schicksal der Arbeiterschaft im Zuge des sozialen Wandels. Im Mainstream der deutschen Sozialstrukturforschung hat sich die Vorstellung verbreitet, dass mit der allmählichen Auflösung der Klassen und Schichten auch die "Arbeiterklasse" verschwindet und zusammen mit den Angestellten in der großen Masse der Arbeitnehmer aufgeht.

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Fachserie I (Bevdlkerung und Erwerbstatigkeit). 1: 30 und nach Auskunft des StaBa zum Mikrozensus 1999. 39 ledoch bleibt die empirische Untersuchung auf den Vergleich von Arbeitern und Angestellten auBerhalb des bffentlichen Dienstes beschrankt. 1m lahr 1999 waren 46,7% aller Erwerbstatigen als Angestellte beschaftigt. 57,4% hiervon waren weiblich. 76,2 % aller Angestellten waren im tertiaren und 23,6 % im sekundaren Wirtschaftssektor tatig. 63,2% der Angestellten im tertiaren, aber nur 38,4% der Angestellten im sekundaren Sektor waren Frauen.

1m Zusammenhang mit der Untersuchung von sozialer Ungleichheit oder Benachteiligung interessiert also hierbei, inwieweit die objektive Soziallage Lebenschancen fUr die beiden Berufsgruppen der Arbeiter und Angestellten unterschiedlich beeinflusst oder beschrankt bzw. Lebensrisiken vergroBert. AuBerdem interessieren die vielfaItigen Zusammenhange zwischen objektiven Faktoren und einzelnen Lebensstilbereichen. 40 Anlage, Methodik und DurchfUhrung der empirischen Untersuchung Anhand dieser Untersuchungskriterien und -schwerpunkte wird deutlich, dass die umfassende Darstellung von sozialer Lage, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Lebenschancen, Einstellungen, Mentalitaten und Lebensstilaspekten der Arbeiterschaft, also sozusagen die Erarbeitung ihres "Profils" anhand eines breit gefiicherten Spektrums objektiver und subjektiver Untersuchungskriterien in der heutigen Zeit ein Hauptanliegen der empirischen Untersuchung darstellt.

Techniker. Vorarbeiter. Meister; 8. Facharbeiter; 9. unund angelernte Arbeiter; 10. Landarbeiter. 50 Anlage, Methodik und DurchfUhrung der empirischen Untersuchung Aus erhebungstechnischen GrUnden und wegen nur geringer, zur VerfUgung stehender finanzieller Mittel mussten jedoch auch die so definierten Untersuchungsgruppen der Arbeiter und Angestellten noch einmal eingegrenzt und spezifiziert werden, Der Begriff des "Arbeiter,I'" ist seit der Zeit von Marx eng mit der "lndustriearbeiterschaft" verknUpft.

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