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By Cigdem Bozdag

​Migration gehört neben der Globalisierung zu den wichtigsten Faktoren, die unsere soziale Welt, Kultur und Gesellschaft verändern. Diese Veränderungsprozesse werden wiederum von Entwicklungen des Medienwandels beeinflusst. Cigdem Bozdag untersucht am Beispiel von Webseiten der marokkanischen und türkischen Diaspora, wie sich Migrationsgemeinschaften durch die neuen Medientechnologien verändern. Ihre medienethnographische examine basiert auf qualitativen Interviews, Beobachtungen und Inhaltsanalysen. Zunächst untersucht die Autorin Fragen zur Aneignung: Wie interpretieren,benutzen und verändern Migranten diese Webseiten? Im zweiten Schritt behandelt sie die Wahrnehmung des Herkunfts- und Migrationslandes, Fragen zur faith und fiktive Geschichten um Themen der Vergemeinschaftung.​

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Mediatisierung anlehnend an Bruno Latour (2007) als „Panaroma“. Demnach stellt die Wissenschaft „ganze Geschichte[n]“ dar, die bezogen auf einen bestimmten Gegenstand „Totalität in Szene setzen“ (Latour 2007 zit. nach Hepp 2011: 51). Um diese Geschichten zu beschreiben, benutzt Latour den Begriff des Panoramas, das keine Lücken aufweist und den Betrachtern den Eindruck gibt, in die Realität einzutauchen (Hepp 2011: 51). Panoramen erzeugen diesen Effekt, indem sie Ausschnitte der „wirklichen Welt“ in einer Totalität darstellen.

Herkunft ist für Diasporaangehörige vornehmlich ein „imaginierter“ Ort, weil dieser im diasporischen Alltag nicht unmittelbar erfahrbar ist. Seine Bedeutung wird deswegen überwiegend durch medienvermittelte Diskurse ausgehandelt (vgl. Kap. 6). Es sind nicht nur die Netzwerke der Diaspora mit dem Herkunftsland, die einen transnationalen Charakter haben. Migrantinnen und Migranten sind auch mit anderen zerstreuten Mitgliedern ihrer Diaspora sowie anderen in unterschiedlichen Ländern vernetzt (Clifford 1994: 306; Tsagarousianou 2004: 55).

Cohen (1997) berücksichtigt diesen Aspekt auch, indem er Diaspora als eine Vergemeinschaftung unter Migrantinnen und Migranten gleicher Herkunft in unterschiedlichen geographischen Regionen beschreibt (Cohen 1997: 25). Aufgrund ihrer nationenübergreifenden Netzwerke und Artikulationen einer Zugehörigkeit zu einer Diasporagemeinschaft jenseits nationaler Grenzen reden verschiedene Autoren wie Khachig Tölölyan von Diasporas als „emblems of trans- Diaspora 43 nationalism“ (Tölölyan 2007 [1991]: 25).

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